Tests

Lawinenversuche

ARD Lawinenversuch in Disentis

 

2 Dummies mit je 85 kg der Autoindustrie wurden mit einem AVALANCHE BALL und einem ABS-Airbag ausgerüstet. Die Lawine wurde mittels Sprengladung künstlich ausgelöst.

 

Sie erreichte ein Ausmaß von ca. 80 m Breite und etwa 200 m Länge. Im Staubereich, wo beide Dummies zu liegen kamen, betrug die Ablagerungstiefe der Lawine ca. 1,5 m.

 

Der Dummy mit dem AVALANCHE BALL wurde nur wenige Zentimeter verschüttet. Sein Gesicht ragte noch aus dem Schnee.

 

Der ABS Dummy wurde 40cm tief verschüttet. Die ABS-Ballon war sichtbar an der Oberfläche.

 

Fazit: Nach Lawinenstillstand markierten beide Systeme die Verschütteten schon von Weitem. Die visuelle Ortung minimiert Stress und spart kostbare Zeit. Im Ernstfall ein enormer Zeitvorteil gegenüber den LVS-Geräten.

SLF Lawinenversuch in Davos

 

Kommentar des Eid. Institut für Schnee-und Lawinenforschung, Weissfluhjoch/Davos SLF:

 

„Die LAWINENBÄLLE erwiesen sich beim Lawinenversuch als unkomplizierte und intuitiv zu gebrauchende Ortungsmittel, die eine problemlose Ortung und Bergung der mit ihnen ausgestatteten und ganzverschütteten Dummies ermöglichten".

 

DAV Panorama:

 

„Die Ortung der zwei Dummys mit dem „LAWINENBALL" war problemlos, da die Bälle weithin an der Oberfläche sichtbar waren. Bei dem Versuch führte die Schnur direkt zu den Verschütteten."

 

 

 

 

 

Lawinenversuch Tauplitz/Steiermark

 

Ergebnis: Alle 3 AVALANCHE BALLs waren schon von Weitem gut sichtbar. 2 Dummys wurden ganzverschüttet, 1 Dummy teilverschüttet

 

Zeitaufwendigen Suchmethoden (Grobortung, Feinortung, Punktortung) entfielen zur Gänze! Im Gegensatz zur alten Lawinenschnur bleibt die Verbindungsleine des AVALANCHE BALL ebenfalls an der Oberfläche sichtbar!

 

Dadurch ist der Verschüttete bereits nach Stillstand der Lawine punktgenau sondiert. Es kann unverzüglich mit der Bergung begonnen werden! Das Ausgraben der Dummies war bei allen Versuchen problemlos und dauerte nur wenige Minuten. Ein "Nachgraben" entlang der Verbindungsleine war weder bei den zahlreichen Lawinenversuchen noch bei einem der Unfälle in der Praxis notwendig!

Lawinenversuche auf der Nordkette/Innsbruck:

 

Lawinen können auch durch oberhalb befindliche Wintersportler ausgelöst werden. Auch wenn wir uns selbst auf der "sicheren Seite" bewegen, können wir gefährdet werden.

 

Diese speziellen Tests sollten zeigen, ob der LAWINENBALL durch die 6m lange Verbindungsleine nachkommenden Schneemassen (Nachlawinen) ausweichen kann und dadurch noch sichtbar ist.

 

Alle 3 AVALANCHE BALL waren nach Stillstand der Lawine gut sichtbar.

Die Lawinenversuche zeigten, dass der AVALANCHE BALL keine(!) Fließlawine braucht und auch von nachkommenden Schneemassen nicht verschüttet wurde.

 

Dieser enorme Vorteil entsteht aufgrund der 6m langen Verbindungsleine. Dadurch konnte der BALL dem Druck der nach fließenden Schneemassen ausweichen und blieb somit immer noch gut sichtbar.