Im Lawinenversuch wurden ganz verschüttete Dummys mit dem Ball problemlos geortet und geborgen. Das SLF beschreibt die Bälle als unkomplizierte und intuitiv zu gebrauchende Ortungsmittel. Ein Dummy lag bis zu 150 cm tief, der Ball blieb sichtbar, die Bergung war nach 5 Minuten abgeschlossen.
Zwei Dummys mit je 85 kg, einer mit Avalanche Ball, einer mit ABS-Airbag, wurden per Sprengung ausgelöster Lawine ausgesetzt. Der Dummy mit Ball lag nur wenige Zentimeter tief, das Gesicht ragte heraus. Der ABS-Dummy lag 40 cm tief, sein Ballon war sichtbar. Beide Systeme waren von weitem zu erkennen.
Die Bälle waren weithin an der Oberfläche sichtbar, die Ortung war problemlos. Die Leine führte direkt zu den Verschütteten.
Alle drei Bälle waren von weitem sichtbar, zwei Dummys ganz und einer teilweise verschüttet. Die Leine blieb an der Oberfläche, zeitaufwendiges Suchen entfiel. Das Ausgraben dauerte nur wenige Minuten.
Getestet wurde, ob der Ball Nachlawinen ausweichen kann. Dank der 6 m langen Leine blieben alle drei Bälle sichtbar.
Die Versuche im Video
Aufnahmen aus den Lawinenversuchen, darunter der direkte Vergleich mit dem ABS-Airbag.
Die Videos laden erst nach einem Klick. Dabei werden Daten an YouTube übertragen.
Ausgezeichnet
Der Avalanche Ball erhielt unter anderem einen Innovationspreis und Auszeichnungen auf der ISPO, der Sportartikelmesse in München.
