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Avalanche Ball und LVS-Gerät

Sehen geht schneller als suchen

Das LVS-Gerät bleibt Pflicht im Gelände. Der Avalanche Ball ergänzt es: Er zeigt sofort, wo jemand liegt, und spart so die Suche.

Wo das LVS-Gerät an Grenzen stößt

Mit dem LVS-Gerät findet man einen Ganzverschütteten nur, wenn er selbst ein eingeschaltetes Gerät trägt und die Begleiter sicher damit umgehen können. Das eigene neueste Gerät hilft nur, wenn die anderen es beherrschen.

  • Große Suchfelder: Eine durchschnittliche Lawine misst laut SLF etwa 60 × 310 m, das ist so groß wie drei Fußballfelder. Übungsfelder sind meist viel kleiner.
  • Falsche Signale: Helfer vergessen im Stress, ihr Gerät auf Suchen zu stellen.
  • Mehrere Verschüttete: Viele Signale gleichzeitig machen die Suche schwieriger.
  • Zeitdruck: Professionelle Hilfe kommt meist erst nach den entscheidenden 15 Minuten.

Beides zusammen

Der Avalanche Ball ersetzt weder LVS-Gerät noch Schaufel und Sonde. Er macht die Suche kürzer oder überflüssig, wenn der Ball an der Oberfläche liegt. Auch Begleiter ohne LVS-Erfahrung können so helfen.

Unsere EmpfehlungLVS-Gerät, Schaufel und Sonde gehören immer dazu. Üben Sie regelmäßig auf großen Feldern und auch mit mehreren Verschütteten.
Luftbild einer Lawine: großes Suchfeld in der Praxis, daneben ein kleines LVS-Übungsfeld
Suchfeld in der Praxis im Vergleich zu einem typischen LVS-Übungsfeld